EU braucht neue Verfassung und ein UmdenkenDeutliche Parallelen zwischen der Stimmungslage auch in Deutschland und den Abstimmungsergebnissen zur EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden sieht der Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Nordrhein-Westfalen ( EAK ) Volkmar Klein MdL und kommentiert: "Die Ablehnung des Europäischen Verfassungsvertrages ist ein klares Votum gegen eine zügellose Erweiterung Europas."Dabei sei der Verfassungsentwurf selbst ein Fortschritt gegenüber den heutigen Strukturen der EU und deshalb trotz erheblicher Defizite eigentlich zu befürworten. Trotzdem, so Klein, brauche Europa diese Verfassung schnell, um die viel trägeren Strukturen des Vertrages von Nizza abzulösen. Das verständliche Unbehagen der Menschen auch in Deutschland beziehe sich weniger auf die Verfassung, sondern vielmehr auf die immer einschnürender empfundene europäische Bürokratie und die Eigendynamik bei der Erweiterung, durch die ein europäisches Gemeinschaftsempfinden überstrapaziert werde. "Wer jetzt noch die Türkei als Vollmitglied aufnehmen will, der will offenbar bewusst die Europäische Idee untergraben und zerstören. Das ist nicht im Interesse unseres auch wirtschaftlich auf Europa ausgerichteten Landes und gehört auf Eis gelegt," fasst Volkmar Klein zusammen. Düsseldorf, den 03.06.2005 |
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