Sterbehilfe ethisch und rechtlich abzulehnen: EAK-Landesvorstand kritisiert „Dignitas"In seiner jüngsten Landesvorstandssitzung hat sich der Evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) in NRW mit deutlichen Worten gegen die Eröffnung einer Dignitas-Filiale in Hannover ausgesprochen. Der Schweizer Verein ermöglicht seinen Mitgliedern Sterbehilfe in Form eines „begleiteten Suizids".„Es liegt biologisch nicht in den Händen der Menschen über ihren Tod zu entscheiden", so der Landesvorsitzende Volkmar Klein MdL. „Sterbehilfe ist in Deutschland nicht ohne Grund rechtlich verboten." Er sei geradezu erschreckt über die perfide Masche des Vereins, so Klein mit Blick auf die Zweigstelle in Hannover weiter. Dignitas unterhält in der Schweiz Wohnungen und Sterbezimmer, in denen die kranken Menschen mit einem hoch dosierten Schlafmittel umgebracht werden. Die Dependance in Hannover soll nun Deutsche in diese Sterbezimmer vermitteln. „Dignitas betriebt damit im Grunde Sterbehilfe-Tourismus. Das ist ethisch und moralisch unterste Schublade", so Klein. Der EAK-Landesvorstand begrüßte die harsche Kritik aus den Reihen der Politik, Kirchen und Verbände. „Es ist nicht demokratisch, wenn für etwas geworben wird, das bei uns verboten ist. Dann bräuchten wir die Gesetze, die niemand abschaffen will, nicht", verdeutlichte Volkmar Klein. Düsseldorf, den 12.10.2005 |
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