Volkmar Klein MdL: „Statt Faltblätter über 'gerechte Sprache' Konzentration auf Kernaufgaben"

Die Entscheidung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), die Handreichung über gerechte Sprache im Gottesdienst vorerst nicht mehr herauszugeben, begrüßt der Evangelische Arbeitskreis (EAK) in der CDU. "Dieses Faltblatt hat viel zu sehr irritiert", so Volkmar Klein MdL, EAKLandesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Mit der Handreichung für Gottesdienst und Liturgie wollte die EKiR unter anderem die Dominanz männlicher Sprachformen durchbrechen, hatte aber mit Formulierungen, in denen Gott unter anderem als Henne bezeichnet wurde, für Aufregung und Missfallen bei vielen Gläubigen gesorgt. Die Leitung der EKiR will nun laut Presseberichten über das Papier erneut beraten.

Volkmar Klein hält erhebliche Korrekturen für erforderlich und wünscht sich eine Kirche die Kernaufgaben wie Verkündigung und Seelsorge wieder mehr in den Mittelpunkt rückt. Zu sehr habe in der Vergangenheit die Beschäftigung mit Randthemen eine Rolle gespielt und die
Menschen irritiert. Das gelte auch für die Frage der Segnung von Scheidungen.

Volkmar Klein: "Hier wird nicht Liturgie, sondern Seelsorge gebraucht." Alles andere sei kontraproduktiv und weise in eine völlig falsche Richtung.

Düsseldorf, den 08.03.2007


Zusätzliche Informationen