Besucherandrang bei der EAK/JU - Veranstaltung "Christlicher Umgang mit der Globalisierung"

2010-09-20_eak_muelheim_baganz

Auf Einladung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) und der Jungen Union (JU) der CDU Mülheim führte Dr. Jens Baganz, Staatssekretär a.D., mit einem einstündigen Vortrag vor fast 50 Zuhörern in die komplizierte Gemengelage der Globalisierung ein. Er machte deutlich, dass die Entwicklung seit 5 Jahrhunderten zum Handeln auf dem gesamten Planeten ausgerichtet sei und somit heute nicht mehr umkehrbar ist.

Seit 1972 allerdings wurden uns „die Grenzen des Wachstums“anschaulich bewußt gemacht. Denn unsere Erde ist eine ziemlich kleine „Kugel“, die sich zunehmend als globaler „Marktplatz“ für alle zeigt.

Der Welthandel hat seit 1990 sprunghaft zugenommen. Das „chinesische Jahrhundert“ könne bald deutlich sichtbar werden. Um einen global operierenden Kapitalismus auszubremsen und unseren „Planeten als Beute“ nicht maßlos ausplündern zu lassen, gilt es, die Welt nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen. Dafür sind Regeln notwendig, auf die sich die Weltgemeinschaft einigen muß, um Grenzen festzulegen.Auch die „Spielregeln“ müssen globalisiert sein, um die Gesamtentwicklung positiv zu fördern, do Dr. Jens Baganz zusammenfassend. Dies mündete in der Aussage, dass "aber jeder kann an seinem Platz moralisch verantwortlich im Blick auf unsere Welt handeln müsse."

Die Vorsitzenden Gerhard Bennertz (EAK) und Christina Spliethoff (JU), die auch Schriftführerin des EAK Kreisverbandes ist, waren sich mit den Besuchern einig, dass "auch ein solch anspruchsvolles Thema Platz haben muss, im Veranstaltungsangebot der Parteien. Der gute Besuch sei ein Beleg dafür!"

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