24. Landesdelegiertentagung des EAK Landesverbandes NRWDie diesjährige Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Nordrhein-Westfalen stand unter dem Thema „Entwicklungszusammenarbeit heute: Für gerechte Teilhabe statt globaler Ungleichheit“. Bevor die Tagung in der evangelischen Kirchengemeinde Velbert-Tönisheide eröffnet wurde, traf man sich unter dem Motto „evangelisch in der CDU“ zum gemütlichen Frühstück, um anschließen in der gegenüberliegenden Kirche mit geistlichen Worten des Superintendenten des Kirchenkreises Niederberg Rolf Breitbarth empfangen zu werden.
Der Landesvorsitzende Volmar Klein begrüßte im Anschluss die Delegierten und Gäste, bevor es mit einem Grußwort des Landrates des Kreises Mettmann, Thomas Hendele, und des EAK Bundesvorsitzenden, dem Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel MdB, weiterging. In dem Bericht des Landesvorsitzenden ging Volkmar Klein auf die aktuelle Situation in den Kirchen in Deutschland ebenso ein wie auf das Thema Koranverbrennung. Dies sei aus seiner Sicht ebenso abzulehnen wie die Verbrennung von Bibeln.
Zum Thema der Tagung hatte man zwei hochinteressante Gäste eingeladen. Den Vorsitzenden des Ghana Forums NRW e.V. und gleichzeitig Geschäftsführer des BKU, Martin J. Wilde und den Vorstandsvorsitzenden vom christlichen Kinderhilfswerk World Vision Deutschland e.V. Christoph Waffenschmidt. Beide Referenten gingen in ihren Vortrag auf die aktuellen Probleme der Entwicklungshilfe ein. Dabei berichteten sie von aktuellen Beispielen in Ghana bzw. weltweit. Beide waren sich darin einig, dass Mikro Kredite von Nichtregierungsorganisationen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg im Gegensatz zu Hilfen über größere Organisationen sei. An die Referate schloss sich eine interessante Diskussion an.
Bevor man sich mit den Anträgen beschäftigte, stellten sich die beiden Kandidaten für den Posten des CDU Landesvorsitz vor. Armin Laschet MdL und der Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen MdB gingen in ihren Reden auf die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit ein. Jedoch ließen sie es nicht aus, eine kurze Analyse der verlorenen Wahl vorzunehmen. Beide waren sich darin einig, die Minderheitsregierung so schnell wie möglich abzulösen.
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