
Der Evangelischer Arbeitskreis der CDU Willich hielt im Willicher Gründerzentrum im Stahlwerk Becker eine Vortragsveranstaltung anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläumsjahres nach der deutschen Einheit ab.
Es gelang dem EAK der CDU in Willich, die Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Frau Dr. Corinna Franz, als Gastrednerin zu gewinnen, die an jenem Abend in Willich einen Vortrag zum Thema „Konrad Adenauer und die deutsche Wiedervereinigung“ hielt.
Konrad Adenauer war von Anfang an der festen Überzeugung, dass die Einheit der deutschen Nation nur im Prozess der Europäischen Einigung möglich ist und dass die deutsche Wiedervereinigung nur in Freiheit und Demokratie, nach einer freien Wahl und dem Wille des deutschen Volkes entsprechend, realisiert werden muss, ohne irgendeinen Kompromiss mit den Kommunisten zu schließen, oder ohne das sowjetische Angebot zur deutschen Einheit, bzw. zur Neutralität Deutschlands anzunehmen.
Konrad Adenauer wusste ganz genau, dass diese Kompromisslosigkeit gegenüber der kommunistischen Diktatur, seine Politik der Westintegration für Freiheit und Demokratie, der deutsche Beitrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und die deutsche Beteiligung an der Verteidigungspolitik der demokratischen und freiheitlichen Welt die wichtigsten Rahmenbedingungen der deutschen Einheit schaffen können.
Am 23. Mai 1949 ist das Grundgesetz, das heute noch als die beste Verfassung eines freiheitlichen demokratischen Staates gilt, in Kraft getreten. Die Richtigkeit seiner Überzeugung von der Einheit der deutschen Nation im Rahmen Europas und von der Notwendigkeit, Deutschland als ein festes Mitglied der freien Welt wieder zu vereinigen, wurde von einem seiner Nachfolger, nämlich von Dr. Helmut Kohl bewiesen. Am 03. Oktober 1990, vor 20 Jahren, gelang es dem deutschen Volk, sein Vaterland wieder zu vereinigen, wie es sich Konrad Adenauer vorgestellt hat.
Evangelischer Arbeitskreis der CDU in Willich freute sich über die Ehre, anlässlich dieser Veranstaltung die Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Frau Dr. Corinna Franz, den Bürgermeister der Stadt Willich, Herrn Josef Heyes, den Kreisvorsitzenden des EAK Viersen, Herrn Hans-Henning von Bassewitz, und zahlreiche Gäste begrüßt zu haben.
Nach dem Vortrag und der anschließenden Diskussion wagte der EAK die Vorstellung der japanischen Kultur und Tradition durch die Aufführung mit den traditionellen Musikinstrumenten Japans.
Zum Schluss der Veranstaltung versäumte der Vorsitzende Inadome nicht, seiner Kollegin und der Vorsitzenden der Frauenunion der Willicher CDU, Frau Marion Teuber-Helten, seine große und herzliche Dankbarkeit für ihre großzügige Unterstützung und ihre ständige Hilfsbereitschaft zum Ausdruck zu bringen.