Besuch des Evangelischen Arbeitskreises in der jüdischen Synagoge

03.04.2026

Mit einer Gitarre begrüßt - der EAK besucht die Neusser Synagoge

Die Neusser Synagoge liegt etwas zurückgesetzt und gut gesichert am Rande eines Wohngebiets. Der EAK Neuss hat sie bereits zum zweiten Male aufgesucht.

Für den von Marion Violett-Puder vereinbarten Termin hatte der Koordinator der Gemeinde, Dima Sirota, alle Register gezogen: Er selbst begrüßte nicht nur die Gäste, sondern hatte auch seine Gitarre dabei, zu der er und dann auch die Besucher sangen. Darüber hinaus hatte er den neuen Rabiner der Gemeinde dafür gewinnen können, der Gruppe jüdisches Leben zu erklären: Gebetstriemen, Toraschrein und Torarollen, die Synagoge als Gebetsraum, die Herkunft der Gemeindeglieder, die Bedeutung der hebräischen und russischen Sprache, die Rolle von Männern und Frauen in der Gemeinde, die Regeln zur Bereitung koscherer Speisen und vieles andere kam zur Sprache.

Am Ende gab es im großen Gemeindesaal für die über 30 Teilnehmer aller Altersgruppen – von Kindern bis zu Großeltern – eine koschere Mahlzeit mit leckeren Schnittchen, kleinen Kuchenstückchen, Erfrischungsgetränken und, wenn gewünscht, auch koscherem Wein.

Die inhaltsreiche, fröhliche, auf ein gedeihliches Miteinander ausgerichtete Veranstaltung, bei der auch eine Kollekte für die Gemeinde zusammengekommen ist, hat das wechselseitige Verständnis fördern können und soll nicht die letzte ihrer Art gewesen sein. (Bericht: Jürgen Plöhn)